Sonntag, 15. Juli 2007

Donnerstag, 12. Juli 2007


ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG LIEBER JOCHEN



Dienstag, 19. Juni 2007

und es war sommer...


betrachtet man mal so unsere blogeinträge der letzten wochen bzw. monate, wird klar, es ist sommer naja fast jedenfalls und mensch hat coolere sachen zu tun als blogeinträge zu schreiben. eine karge Wortwüste hat sich hier ausgebreitet und alles Lebende unter sich begraben. in ermangelung von coolness meinerseits ist es mir möglich doch mal die rhetorische gießkanne auszupacken und die bloglandschaft zu begrünen.

hier einige spektakuläre ereignisse im überblick:

- die zahnbürsten haben sich vermehrt
- jochen wird jetzt außer sexy, intelligent und erfolgreich auch noch reich
- der papiermüll koaliert neuerdings mit den pfandflaschen
- die mehlmottenplage greift weiter um sich
- ich kann bald wieder meine miete bezahlen
- unser balkon erfreut sich wieder an unserer gegenwart ...

ich bitte, weitere entscheidende begebenheiten zu ergänzen und verbleibe für diesen wunderschönen tag herzlichst,

eure tine

Faulet Pack

Sonntag, 1. April 2007

Bloody Hipsters oder Prenzlauer Berg ist ueberall

Sonntag, 2pm, Williamsburg, Brooklyn

Es ist kalt, die Sonne habe ich heute den ganzen Tag noch nicht gesehen. Williamsburg soll das sein, was East Village vor etwa 5 Jahren war (oder umgekehrt?). Menschen mit grossen Sonnenbrillen, Taetowierungen, Seitenscheitel und Roehrenhosen gehen die Bedford Avenue hoch und runter. Strassenverkaeufer verkaufen alte Buecher und gebrauchte Fahrraeder - Polaroidfotos mit den zu verkaufenden Fahrraedern liegen auf dem Gehweg. Drei Querstrassen weiter werden ein Glashochhaus und eine neue schicke Uferpromenade mit Blick auf die Skyline von Manhattan gebaut. Drei etwa 12-jaehrige Jungs laufen an mir vorbei und ueberqueren rollend - auf im Fersenteil ihrer Schuhe eingebauten Rollen - die Strasse. In einem Plattenladen haengen Plakate fuer die kommenden Konzerte von Billy Talent oder The Vicious. Eine sehr huebsche junge Frau drueckt mir einen schwarz-weiss kopierten Flyer in die Hand. Der Flyer laed mich ein zum "***SPRING FLING***@ buffalo exchange", "from 2 'til 4 o'clock, for cupcakes, lemonade and live music, celebrate the spring with us". Ich habe ja sonst nichts zu tun also beschliesse ich dieses Angebot anzunehmen. Auf dem Weg dorthin komme ich am galapagos art space vorbei, wo ich letztes Wochenende bei einer Veranstaltung der Boston League of Women Wrestlers war. Der Buffalo Exchange Store ist ein Second Hand Laden in einer schick ausgebauten alten Fabriketage ein Block entfert von der Bedford Avenue, der hippen "Hauptstrasse" Williamsburgs. Im Laden sind etwa 15 bis 20 Leute. Wie versprochen gibt es cupcakes (auch vegane) und limonade for free. Eine Frau mit blauem Kapuzenpullover und rosa Wollmuetze sitzt hinterm Keyboard, das wie ein Klavier klingen soll, und singt mit beeindruckend souliger Stimme. Sie freut sich sehr nett ueber die fuenf Leute, die nach ihren Songs klatschen. Ich gehe weiter und esse ein sehr leckeres Falafelsandwich gegenueber einer Montessori-Schule. In dem Imbiss haengt wie in jeder anderen halbwegs gastronomischen Einrichtung, in der ich bisher in New York war, ein Plakat zur Erklaerung des Heimlich Maneuvers...

Samstag, 31. März 2007

Samstag, 24. März 2007

Himmel und Hoelle

Habe vor ein paar Tagen auf der Strasse einen Flyer der Memorial Babtist Church bekommen - auf der Vorderseite die amerikanische Flagge und ein Adler und auf der Rueckseite die Anleitung zur Erloesung. Ich dachte nicht, dass es auch so einfach gehen kann, in den Himmel zu kommen.
Dort heisst es:
"Would you like to have your sins forgiven and have a home in heaven when you die? It is very easy to be saved. Why not call upon the Lord right now and be saved? If you pray this sample prayer from your heart, God will hear you and save your soul. Please let Christ make you free today!
--- Lord Jesus, I know I'm a sinner and that you died and rose from the dead for me. Please forgive me from my sin and take me to heaven when I die. Thank you! AMEN ---"
Ist doch toll, wenn es so einfach ist - einfach das Gebet aufsagen und schon bekommt man ein home in heaven. Bei den anderen Kirchen ist das irgendwie komplizierter. Und wenn Gott wirklich will, dass ich einmal dieses eine Gebet aufsage, warum soll ich ihm diesen kleinen Gefallen nicht tun. Tut ja niemandem weh. Meine Empfehlung: Man kann ja beim Aufsagen des Gebets gleichzeitig noch was anderes machen, zum Beispiel sich selbst befriedigen oder so. Dann klingt der erste Teil ("I know I'm a sinner") gleich viel authentischer und fuer den (zumindest aus meiner Perspektive) sehr wahrscheinlichen Fall, dass diese Babtisten doch nicht recht haben, hat man zumindest noch irgendwas sinnvolles gemacht in der Zeit.